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Wie surft man sicher anonym im Internet

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Wer Google oder Facebook nutzt, gibt in der Regel eine Menge Daten frei: Ihren Standort, welches Gerät sie verwenden, angeklickte Werbung und andere Daten über die von Ihnen genutzten Websites. Selbst welchen Browser Sie gerade benutzen und der Stand Ihrer momentanen Akkulaufzeit kann herausgelesen werden. Zudem liefert Ihr Googlesuchverhalten diesem reichlich Informationen, um permanent personalisierte Werbung für Sie anzeigen zu lassen. Puh, und das ist noch nicht mal alles. Wie also schützt man sich da vor der permanenten Überwachung im Netz?

Was sind eigentlich Cookies?

Cookies werden verwendet, um unter anderem Ihre IP-Adresse sowie Datum und Uhrzeit des Besuchs festzuhalten. Die Cookies sind also kleine Textdateien mit Informationen, die es ermöglichen, den Besucher wiederzuerkennen. Ein Session Cookie beispielsweise speichert während einer Session auf einer Website das beim Login eingegebene Passwort. Dies wird beim Online Banking aber auch Online Shopping genutzt und ist dementsprechend sinnvoll und werden den temporären Cookies zugeordnet. Jedoch können auch Werbebanner Cookies beinhalten, welche als Trackingcookies fungieren. Sie sammeln je nach Verhalten des Internetnutzers Informationen über diesen und so ploppt zum Beispiel auf jeder Seite die für ihn zugeschnittene Werbung auf. Eine Art Spy-ware.

Schutz vor Cookies

Wer sich grundsätzlich vor Cookies schützen will, ohne jedesmal manuell seine Ablehnung durch Klick kund zu tun, kann dies über die Cookie-Optionen im Browser einfach einstellen. Man kann beispielsweise alle Cookies in temporäre, also Session Cookies umwandeln. Sie werden dann nur innerhalb einer Browser-Sitzung akzeptiert. So müssen Passwörter zwar immer neu eingegeben werden, aber man kann sich sicher sein, keine personalisierte Werbung zu bekommen. Die Cookie Einstellungen finden Sie unter Datenschutz und Sicherheit (bei Chrome vorher “Einstellungen Erweitert” anklicken).

Eine andere Möglichkeit besteht in der Nutzung von verschiedenen Diensten wie Ghostery oder InBrowser können Sie auch vor Cookies schützen.

VPN- virtuelle private Netzwerke

Wer wirklich anonym und geschützt im Internet surfen will, sollte lieber einen VPN nutzen. Sie garantieren komplett verschlüsselte Verbindung, indem Nutzer eine anonyme IP-Adresse bekommen, welche dann an die Zielseite weitergeleitet wird. So kann wirklich niemand, weder dein Internetanbieter noch die NSA dein Online Verhalten beobachten und nachverfolgen 🙂 Ein bekanntes und nicht an Kosten gebundenes Netzwerk ist TOR, ursprünglich The Onion Routing. Sie können sich zum Beispiel das TOR Browser Paket holen, bei welchem Sie in einer Art sicheren Firefoxklon surfen. Das reguläre Firefox kann dennoch nebenbei ausgeführt werden. Interessant ist auch die Tatsache, dass der Browser Opera bereits eine integrierte IP-Verschleierung auf VPN-Basis mitliefert. Indem Sie mit Alt-P die Einstellungen aufrufen, erscheint der VPN-Knopf neben der Addressleiste. Ansonsten bieten Avira Phantom VPN, Hotspot Shield und Kaspersky Secure Connection einen Schutz, der allen Sufprogrammen übergestülpt wird. Hier ist man sogar in ungeschützten WLAN s relativ sicher.

Ausnahmslos sicher surfen: Kill Switch nutzen

Unter manchen Bedingunge kann es sinnvoll sein, sich ausnahmslos im anonymen Modus zu bewegen. Etwa, wenn Sie sich in einem Land mit Zensur befinden. Hier bietet sich die Kill-Switch Funktion an, bei der die Internetfunktion automatisch reißt, sollten Sie sich plötzlich nicht mehr sicher über VPN bewegen.

 

 

Anne-Marie Schiede
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