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Wie Sie die Erkältungszeit überstehen

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Jedes Jahr wenn es draußen besonders ungemütlich wird, erfasst uns das kollektive Gehuste, Geschnupfe und Geniese aus allen Ecken. Nirgends scheint man “sicher” vor Erkältungsviren und Co. Wie Sie trotzdem “unbeschadet” über die nasskalte Jahreszeit kommen und was zu tun ist, wenn es Sie doch erwischt hat: Hier sind hilfreiche Tipps.

Was ist eine Erkältung?

Bei einer sogenannten Erkältung, sind die oberen Atemwege betroffen. Dies äußert sich dann in den typischen Symptomen: Halsschmerzen, Schnupfen, Husten und Heiserkeit. Ursächlich sind bestimmte Viren (zum Beispiel Adeno- oder Parainfluenzaviren). Besonders in den Herbst- und Wintermonaten trifft es die meisten von uns. Dabei sind zwei bis vier Infekte im Jahr für Erwachsene normal, während es bei Säuglingen und Kindern auch acht bis zehn Mal pro Jahr zu Infekten kommen kann. Dies liegt vor allem an deren “unausgereiften” Immunsystem.

Allerdings wird auch fälschlicherweise von einer Grippe gesprochen, wenn es sich um einen grippalen Infekt handelt. Grippaler Infekt ist allerdings nur der medizinische Fachbegriff für Erkältung. Im Gegensatz zur Erkältung tritt die Grippe jedoch meistens ziemlich plötzlich auf und führt sofort zu einem stärkeren Erkrankungsgefühl, als bei der Erkältung. Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und starke Müdigkeit sind klare Anzeichen einer echten Grippe.

Was verursacht eine Erkältung?

Viele Menschen glauben, dass Erkältungen durch empfundene Kälte ausgelöst werden. So wird sorgsam darauf geachtet, bloß nicht mit nassen Haaren oder zu luftiger Kleidung aus dem Haus zu gehen. Allerdings greift dieser Gedanke zu kurz: Ohne Viren und Bakterien, werden wir auch nicht krank. In zahlreichen Versuchen konnte kein Zusammenhang zwischen Kälte und dem Ausbrechen eines Infekts gefunden werden. Ursächlich waren immer Infektionen mit bestimmten Erregern, meistens Viren. Allerdings sorgen mangelnde Durchblutung in Folge niedriger Temperaturen dafür, dass weniger Abwehrzellen in die Schleimhäute gelangen und den Erkältungviren somit freie Bahn verschaffen.

Wie kann man Erkältungen vorbeugen?

Um Viren und Bakterien keine Chance zu geben, empfiehlt es sich, so häufig wie möglich die Hände zu waschen. Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, sollte zudem Desinfektionsgels parat haben. Auch das häufig unbewusste “Ins-Gesicht-fassen” sollte vermieden werden, um die Keime nicht direkt an die Schleimhäute zu bringen.

Wer sein Immunsystem wappnen will, sollte sich nicht permanent ins gemütlich beheizte Wohnzimmer verkriechen, sondern ab und zu eine Runde Joggen oder spazieren gehen. Mehrmals wöchentlich den Körper der kühlen Luft auszusetzen, bringt eine gewisse “Abhärtung” gegen Erkältungen.

Auch die Ernährung spielt eine wichtige Rolle. Der Körper profitiert von einer gesunden Ernährung mit allen Nähr- und Vitalstoffen. Wenn etwas fehlt, ist das Immunsystem häufig nicht in der Lage, Krankheitserreger abzuwehren. Auch zu wenig oder unregelmäßiger Schlaf, Rauchen, akuter Stress und häufiger Alkoholkonsum schwächen das Immunsystem sehr stark.

Vitamin C als Wunderwaffe?

Viele Menschen glauben, dass Vitamin C Erkältungen vorbeugen kann. Studien haben aber erwiesen, dass nur Sportler und stark körperlich belastete Personen von einer zusätzlichen Gabe des Vitamins profitieren und in Folge weniger häufig erkranken. Allerdings kann die Gabe von Vitamin C bei allen anderen die Krankheitsdauer ein wenig verkürzen. Auch Zink hat einen solchen Effekt. Es ist in besonders in Austern, Emmentaler, Kürbiskernen, Haferflocken und Linsen zu finden.

Was hilft bei Erkältungen?

In der Regel verschwindet die Erkältung nach 3- 7 Tagen von allein. Wichtig ist nur, dem Körper Ruhe zu gönnen und warm zu halten. Außerdem haben sich bestimmte pflanzliche Stoffe gegen die lästigen Symptome bewährt. Weidenrinde Trockenextrakt gegen Kopfschmerzen beispielsweise, oder Thymiantee um Verschleimungen der Atemwege zu bekämpfen. Eine Behandlung mit Medikamenten ist hingegen nicht nötig, kann aber helfen, die Beschwerden etwas zu lindern, wie beispielsweise starke Kopfschmerzen oder eine verstopfte Nase.

Anne-Marie Schiede
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