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Wie häufig sollte im Büro gelüftet werden?

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Für viele ein Muss, für andere ein notwendiges Übel: Durchlüften im Büro. Frostbeulen stören sich an dem eisigen Durchzug und Sauerstoff-Fanatiker (wie kann man es ihnen verübeln? 🙂) wollen einfach nur nicht ersticken.  Zumindest mit mehr als einer aktiven Gehirnzelle zu arbeiten, fänden sie schön. Wie oft und lange sollte man lüften? Worauf ist zu achten, damit es nicht zum Zerwürfnis zwischen Mitarbeitern kommt.

Leistungseinbußen durch Lüftungsmuffel

In Büroräumen steigen Kohlenstoffdioxidwerte sehr schnell an. Sitzt nur eine einzige Person in einem 4 Quadratmeter großen geschlossenen Raum, verdoppelt sich der CO2 Gehalt von 500 auf 1000 ppm. Erreichen die Werte 20.000 ppm kommt es bereits zu Husten, 100.000 führen zu Bewusstlosigkeit. So weit kommt es im Büro freilich nicht (Auch wenn der ein oder andere sich dementsprechend fühlt). Dennoch führen die üblichen Werte ungelüfteter Büros von bis zu 2.500 ppm zu Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen. Wer sich und seinen Kollegen also dieses Leid ersparen möchte, der sollte sich dem erlösendem Sauerstoff nicht entsagen.

Wie häufig sollte man lüften und was gilt es zu beachten?

Man sollte einen Raum mehrmals täglich lüften. Nach ca. 60 Minuten ist es Zeit für eine 3 bis 10 Minuten lange Lüftungsaktion. Ein Besprechungsraum “freut sich” nach 20 Minuten über Frischluft.  Statt dauerhaft das Fenster zu kippen und so möglicherweise die Heizkosten in die Höhe zu treiben, sollte lieber stoßgelüftet werden, d.h. man sollte das Fenster komplett öffnen. Noch effektiver ist allerdings die Querlüftung: Durch das Öffnen zweier Fenster, zirkuliert die Luft noch effektiver und füllt sich mit Sauerstoff.

Heizen und Lüften?

Während der Lüftung sollte am besten die Heizung heruntergedreht werden. Ist das Fenster geschlossen, können Sie wieder aufheizen. Idealerweise sind es im Büro 20-21 Grad Raumtemperatur. Ist es im Büro üblicherweise angenehm warm, werden auch Stoßlüftungsaktionen geduldet und begrüßt. So muss niemand ersticken – oder erfrieren! 🙂

Anne-Marie Schiede
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