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Was hilft gegen das Mittags-/Nachmittagstief?

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Das kennen sicher viele von uns: Wo am Morgen die Arbeit noch ohne Mühen und scheinbar von alleine von der Hand geht, ist am Nachmittag plötzlich alles zäh und man fühlt sich wie weichgekochtes Gemüse (und ist wahrscheinlich auch genauso produktiv). Alles mutet an, wie ein Marathonlauf und die Zeit vergeht auf einmal super langsam. Schuld an diesem kläglichen Zustand ist das Nachmittagstief! Doch wir sind unserem Schicksal nicht komplett ausgeliefert.  Mit einigen Tipps lassen sich das lästige Suppenkoma und Nachmittagstief überwinden!

Warum werden wir Nachmittags müde?

Den Grundstein für die kollektive “Drögigkeit” legen in erster Linie unser Biorhythmus und die schwankende Leistungskurve. Phasen größtmöglicher Produktivität wechseln sich mit Erschöpfungsphasen ab, in welchen wir eigentlich zu nichts zu gebrauchen sind (siehe oben!). Der Durchschnitt ist gegen 9 Uhr am Morgen am produktivsten und im Büro wird emsig gearbeitet. Das Mittagstief folgt sogleich zwischen 12 und 13 Uhr, um dann um 15 bis 16 Uhr leicht abzuschwächen, anschließend aber rapide bis zum Abend abzufallen. So viel zu den Rahmenbedingungen. Wie stark wir in die Leistungstiefs fallen und wie schwer es uns fällt, uns wieder aufzuraffen- die Qualität der Leistungstiefs und Hochs- können wir selbst beeinflussen:

  • falsche Ernährung
  • schlechte Luft
  • ungelöste psych. Belastungen (Stress)
  • Bewegungsmangel

… sind die Gründe für übertrieben miese Laune und Müdigkeit während eines Tiefs.

Was tun gegen die Müdigkeit?

Pflanzen und gute Fette

Unsere Ernährung ist die Basis für bestimmte im Körper produzierte Botenstoffe und Hormone. Bestimmte Omega-3 Fettsäuren sind Hauptbestandteil unserer Nervenzellen. Eine gesunde Menge davon, ist sogar ein Präventionsfaktor gegen Depressionen oder Burnout. Zudem verbessert eine pflanzenbasierte Kost mit genügend Kohlenhydraten unsere Konzentration und sorgt für eine positve Grundstimmung.

Frische Luft

Frische Luft verbessert die Sauerstoffsättigung unseres Blutes, zudem enthält ein ungelüfteter Raum zu viel CO2 , welches uns müde macht. In einem Raum sollten gerade mal 1000 ppm (parts per million) Kohlendioxidkonzentration vorliegen, in einigen Schulklassen wurden dagegen bis zu 5000 ppm erreicht. Zum Vergleich: Im Freien haben wir einen entspannten Kohlendioxidwert von 360 ppm.

Seelisches Gleichgewicht finden

Wer viel unter Stress steht und keine Zeit hat, über sein Leben zu reflektieren, der wird vermutlich insgesamt ziemlich unter Überforderung, Müdigkeit und Unruhegefühlen leiden. Stresshormone wie Adrenalin und Cortisol haben einen großen Einfluss auf unseren Körper. Morgens sorgen sie dafür, dass wir energiegeladen und fit sind, allerdings kann es passieren, dass diese Hormone den ganzen Tag über ausgestoßen werden, wenn wir ständig Stress empfinden. Das können neben dem klassischen Berufsstress auch Ängste sein, oder Sorgen, die uns nicht loslassen. Dagegen helfen Entspannungsübungen wie Yoga oder auch Sport um sich auszupowern. Stressreduzierend wirken auch pflanzliche Mittel wie Baldrian und Lavendel und stehen dabei den chemischen Pendants in fast nichts nach!

Bewegung

Alleine 20min Bewegung pro Tag können schon deutliche Verbesserungen bewirken. Ab und an eine Runde spazieren zu gehen, oder morgens vor der Arbeit eine Runde zu laufen, macht sie fit und frisch im Kopf.

Power Dösen

Ein sogenannter Powernap kann im Zweifelsfall schnell aus einem Nachmittagstief herausholen. Wichtig ist nur, dass Sie Ihr Nickerchen nicht über 20min planen, sondern den Wecker so stellen, dass Sie vorher aufwachen. Das liegt daran, dass Sie so nicht in den Tiefschlaf gelangen und so einem Mini Jetlag entgehen. Der kurze Schlaf sorgt dafür, dass der Körper sich regenerieren kann und Konzentrations- und Merkfähigkeit zunehmen. Man ist munter und wach und das nur nach 10-20 min Schlaf.

Anne-Marie Schiede
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