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Videospiele verändern unser Gehirn

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Seit den 90ern nicht mehr wegzudenken, sind Computer- und Videospiele ein besonders beliebter Zeitvertreib. Da heute auch jedes Smartphone den Zugang zu allen möglichen Spielen bietet, zieht sich sogenanntes Zocken oder Daddeln durch nahezu alle Gesellschaftsschichten. Umso erfreulicher ist es, dass Spielen scheinbar mit positiven Effekten auf bestimmte Bereiche unseres Gehirns einhergeht! Studien haben bei den Leistungen besonders eifriger Gamer erstaunliche Erkenntnisse zutage gebracht.

Mehr Vernetzungen im Gehirn

Wer viel Zeit mit Video-Spielen verbringt, hat eine deutlich höhere Nervenzellvernetzung. Besonders die Bereiche des Gehirns, die für Logik und das analytische Denken zuständig sind, sind von der vermehrten Vernetzung betroffen. Vielspieler sind also bessere Problemlöser.

Haushalten mit Sinneseindrücken verbessert

Auch lässt sich die Fähigkeit verbessern, irrelevante Stimuli auszublenden und nur relevante Inhalte zu fokussieren. Der sogenannte Stroop Test misst diese Fähigkeit. Hier werden Farbwörter in verschiedenen Farben dargeboten. Wer besonders schnell die korrekten Farben nennen kann (und sich von den Farbwörtern nicht ablenken lässt), schneidet besonders gut ab. Insbesondere actionreiche Spiele fördern diese Fähigkeit.

Jump’n’ Run Spiele trainieren besonders gut

In den Bereichen des Gehirns, die für die emotionale Bewertung von Situationen, oder für Gedächtnis und Lernen zuständig sind,  kann durch bestimmte Computerspiele eine Vermehrung der grauen Substanz bewirkt werden. Je nachdem, welcher Lerntyp man ist, können Jump’n’Run Spiele das Wachstum bestimmter Hirnareale fördern. Auch die Feinmotorik verbessert sich durch die filigranere Augen-, und Handkoordination.

Bessere Reflexe

Gamer müssen häufig blitzschnell reagieren.Die Folge sind verbesserte Reaktionszeiten und schnellere Augenbewegungen. Durch regelmäßiges Zocken verbessern sich Aufmerksamkeit, Konzentrationsfähigkeit und die Wahrnehmung von Kontrasten.

Besonders wirksam ist das Spielen allerdings, wenn man Spaß dabei empfindet. Auf jedenfall kann man sagen, dass moderates Spielen bestimmte kognitive Fähigkeiten trainieren kann. besonders im Bereich der Demenzprävention, kann regelmäßiges “Daddeln” genutzt werden, um kognitven Abbau zu verhindern. Auf exzessives Spielen sollte man allerdings verzichten. Dieses sorgt eher für den gegenteiligen Effekt und eine Verminderung im Bereich des Orbifrontalcortex. Dieser ist für die Emotions und Impulskontrolle zuständig und sorgt dafür, dass wir uns an soziale Gegebenheiten und Regeln anpassen.

 

Anne-Marie Schiede
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