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Sichere Passwörter erstellen – So geht’s!

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Der Name des Haustiers, Geburts- oder Hochzeitsdaten oder einfach nur die aufeinanderfolgende Kombination der Ziffern 1234- es gibt Passwörter, die sind einfach echt nicht so smart gewählt. Zusätzlich wird häufig ein und dasselbe Passwort für sämtliche Konten verwendet. Das Passwort hat sich schließlich bisher bewährt. So öffnet “KurtderWellensittich85” unter Umständen Hackern das Tor zu E-Mail Postfach, Twitteraccount und Amazonkonto.

Innerhalb von 26 Minuten “geknackt”

Wer persönliche Informationen als Grundlage für seine Passwörter nutzt, fällt genau in das Raster der Leute mit “leicht zu knackenden Passwörtern”. Es gibt besonders leistungsstarke Computer, die ein 5 stelliges, schwaches Passwort innerhalb von 26 Minuten herausfinden können! Die Programme, die Angreifer nutzen, probieren automatisch alle möglichen Zeichenkombinationen, oder testen ganze Wörterbücher aus. Wie generiert man also ein nahezu “unknackbares” Passwort?

Tipps für ein starkes Passwort

Zunächst einmal ist die Länge des Passwortes wichtig: Mindestens 8 Zeichen sollte ein starkes Passwort umfassen. Es sollte außerdem nicht nur aus Buchstaben oder Zahlen bestehen, sondern sowohl als auch. Zusätzlich sorgen eingebaute Sonderzeichen für mehr Sicherheit. Wortkombinationen oder logische Zahlen- und Buchstabenreihen (12345678) sind zu vermeiden. Stattdessen sollten Sie sich einen Satz ausdenken, den Sie sich leicht merken können und der mindestens eine Zahl enthält. Zum Beispiel: “Mein Lieblingsbuch ist Es von Stephen King aus dem Jahr 1986 .” Als Passwort ergibt sich hieraus: MLiEvSKadJ_1986. Namen der Haustiere und Familiennmitgliedern oder Geburtsdaten sind allerdings weniger empfehlenswert zu codieren. Wichtig ist außerdem, dass Sie sich das Passwort gut merken können.

Passwörter speichern?

Werden Sie gefragt, ob Sie das Passwort direkt speichern lassen wollen, antworten Sie lieber nicht mit “Ok”. Passwörter können so nicht zu hundert Prozent sicher verschlüsselt werden. Angreifer können hier besonders leicht zuschlagen und das Passwort auslesen. Wer seine Passwörter dennoch nicht im Kopf behalten kann- was angesichts der Tatsache, dass man für jedes Konto ein anderers verwenden sollte, irgendwie legitim ist- kann auf einem sicheren Passwortmanager zurückgreifen. Ein kostenfreier und praktischer Passwortmanager ist zum Beispiel Dashlane. Hier werden Passwörter verschlüsselt, gespeichert und bei Bedarf auch super-sichere Passwörter generiert. Wenn Sie diverse Login-Seiten öffnen, werden die Zugangsdaten automatisch eingegeben. So müssen Sie sich auch keine Passwörter mehr merken. Wem das alles dennoch zu unsicher ist, kann auch ganz oldschool ein Passwörter-Notizbuch führen.

Anne-Marie Schiede
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