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Flugturbulenzen: Wie gefährlich sind sie und was hat der Klimawandel damit zu tun?

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Wer viel fliegt kennt es: Bei einigen Flügen kommt es ab und an zu Turbulenzen, mal mehr mal weniger stark. Jedoch kommt es immer häufiger zu sogenannten “Clear Air Turbulences” (CAT), bei denen das Flugzeug wenige Meter absinkt. So auch geschehen bei einem Flug am 11.Juli 2019 von Vancouver nach Sydney einer Boeing 777 von Air Canada: Wer nicht angeschnallt war, flog durch die Luft oder knallte mit dem Kopf gegen die Kabinendecke. Sämtliche Gegenstände sowie Handys und Laptops flogen wie Geschosse durch die Luft. Es gab viele Verletzte, der Flug musste unterbrochen werden, um die Fluggäste ins Krankenhaus zu bringen. Diese Turbulenzen sind kaum vorhersagbar.

Verwirbelungen der Luft

Turbulenzen entstehen zumeist in Wolkenfeldern und sind so etwas wie vertikale Verwirbelungen. Die Klarluftturbulenzen (CAT) entstehen nicht in Wolken, dennoch ist turbulente Luftmasse vorhanden. Sie sind weder mit dem Auge sichtbar, noch kann man sie auf dem Flugzeugradar registrieren. Das macht sie besonders unvorhersehbar.

Klimaforscher warnen vor gehäuften Turbulenzen

Ursache für diese Turbulenzen ist häufig das Verhalten des Jetstreams, das sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert hat. Im Gegensatz zu früher, als der Jetstream für eine glatten und so gut wie immer ruhigen Antrieb sorgte, ist er nun wesentlich unruhiger. Dies liegt an den sich verändernden Windgeschwindigkeiten in verschiedenen Höhenlagen. Schuld daran ist der Klimawandel, da die Erwärmung der Arktis dafür sorgt, dass der Jetstream mäandert.

Auch das Wetter ist betroffen

Auch für die Hitzeperiode im Jahr 2018 oder nicht aufhören wollende Regen- oder Kältezeiten ist der schlingernde Jetstream verantwortlich. Durch die Veränderung der Wellenamplituden des Stroms, bleiben Wellenbögen einfach über bestimmten Regionen hängen. So kommt es, dass Extremwetterlagen einfach wochenlang bestehen bleiben.

Anne-Marie Schiede
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