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Besinnliche Vorweihnachtszeit? Tipps zur weihnachtlichen Entschleunigung

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Wie jedes Jahr beginnt bald wieder die schöne ruhige und besinnliche Weihnachtszeit.

Schön? Ruhig? Besinnlich?

Leider trifft diese Beschreibung von Weihnachten, wenn überhaupt, nur noch für die Darstellung auf Weihnachtspostkarten zu. Viele würden der Vorweihnachtszeit eher ein “überfüllt”-, “laut”- und “stressig”-Label verpassen und dabei wohl an die Geschenkkaufexzesse auf den letzten Drücker denken. Doch muss es wirklich immer so sein? Wir glauben, es geht auch anders! Hier sind wertvolle Tipps, um dieses Jahr wirklich ruhig und besinnlich ausklingen zu lassen.

Abgespeckte To-Do Listen

Um nicht schon während der Vorbereitung der anstehenden Aufgaben dem Stress zu erliegen, sollten eventuell bereits bei der Erstellung der vorweihnachtlichen To-Do Liste einige Dinge beachtet werden: Viel hilft nicht viel, denn häufig verzetteln wir uns und setzen uns unnötig unter Stress, nur weil der Weihnachtskranz selbstgebastelt oder der Plätzchenteig auf keinen Fall eine Fertigmischung sein darf. Aber wieso denn nicht? Es geht bei Weihnachten doch nicht darum, sich selbst irgendetwas beweisen zu müssen, sondernvor allem, mit der Familie zu feiern, sich selbst und anderen mit Respekt und Wohlwollen zu begegnen und einfach nur zu entspannen. Daher sollten wir  unsereren eigenen meist überzogenen Ansprüchen einer kritischen Überprüfung unterziehen.

An sich selbst denken

Das hört sich im ersten Moment vielleicht ungewöhnlich an, ist Weihnachten doch das Fest der Liebe und überhaupt. Doch ist man ständig nur um das Wohl der anderen bemüht und stellt sich selbst immer mehr zurück, wird es irgendwann unmöglich, ständig nett und freundlich zu bleiben. Es ist ein gutes Recht, auch und vielleicht ganz besonders an Weihnachten, sich selbst etwas Gutes zu tun und auch mal ‘Nein’ zu sagen. Schließlich ist nicht jede Weihnachtsfeier Pflicht und nicht alle Wünsche und Vorstellungen der anderen haben Priorität. Besonders das Ende des Jahres sollte genutzt werden, um  Zeit für sich zu nehmen und Dinge zu tun, die einem selbst gut tun. Vielleicht ist das ein Saunabesuch oder das Treffen mit Freunden, statt pflichtbewusst zu backen, dekorieren oder der x-te Pflichtbesuch auf dem Weihnachtsmarkt.

Natur und Ruhe statt Trubel

Zum Entschleunigen und Innehalten helfen auch kurze Momente, um einfach mal Handy und Laptop beiseite zu schieben und stattdessen Ruhe und Besinnlichkeit zu zelebrieren. Ein Winterspaziergang im Wald, danach ein heißes Bad und ein gutes Buch – so könnte ein perfekter Vorweihnachtstag aussehen. Überhaupt sind Spaziergänge bei rauem Wetter ausgesprochen wohltuend und wirken zudem entspannend. Wem es draußen zu kalt ist, der kann auch einfach vor dem Kamin sitzen und für wenigstens 5-10 Minuten einfach mal “nichts” tun, oder Gedanken, Ziele und Erfolge des hinter einem liegenden Jahres aufschreiben. So  kann man gleich das alte Jahr konstruktiv abschließen, um so im Januar wieder frisch und mit neu gesetzten Zielen in das nächste Jahr zu starten.

Weihnachtsgeschenke planen

Jedes Jahr nimmt man sich vor, nicht wieder in die gleiche Weihnachtskauf-Hektik zu verfallen, wie all die Jahre zuvor. Doch ein einfaches “Dieses Jahr wird es anders” reicht leider in den seltesten Fällen aus. Genauso wie die guten Vorsätze des neuen Jahres, die meist konsequenzlos verpuffen, bedarf es bei der erfolgreichen Verhaltensänderung einer guten Strategie. Zunächst ist es ratsam, sich konkrete Ziele zu setzen. Also statt: “Dieses Jahr fange ich früher an, Geschenke zu kaufen”, setzen Sie sich einen konkreten Termin, an dem Sie den Geschenkekauf erledigen oder schon erledigt haben möchten. Auch eine Geschenkeliste, Budgetausgaben und abzuklappernde Läden sollten vorab genau festgelegt werden. Umso konkreter Ihr Plan wird, desto eher verhalten Sie sich auch entsprechend. Genauso können Sie gleich einen Tag zum Backen, Dekorieren, Weihnachtsmarktbummel usw. festlegen. Alles, was getan werden muss, wird zu festen Zeiten erledigt, die restlichen “freien” Tage bleiben Ihnen dann zum Entspannen (siehe oben).

Verabschieden Sie sich vom “idealen” Fest

Hauptursache für Stress in der Vorweihnachtszeit sind unerreichbare Erwartungen und die Vorstellung, dass “alles perfekt sein muss”. Weder müssen Sie die gesamte Verwandtschaft besuchen, jeden Geschenkewunsch erfüllen, noch ein 3-Gänge-Menü auf den Tisch zaubern. Ein bisschen mehr Gelassenheit ist sowieso in allen Lebensbereichen von Vorteil. Umso ausgeglichener, zufriedener und glücklicher Sie sind, desto geringer sind auch die Erwartungen und die Erwartungsspannung ist auf ein Minimum reduziert. Vergessen Sie die unrealistischen Ansprüche, denn das meiste lässt sich nicht im Voraus planen. Natürlich sind Planung und Vorfreude nichts Schlechtes, dennoch sollten Sie bei all dem immer flexibel bleiben, wenn etwas Unvorhergesehnes passiert. Dann ist die Bratensoße eben etwas verklumpt, oder das Buch hat der Beschenkte bereits gelesen, na und? Darüber zu lachen, wenn etwas schiefgeht, ist der beste Weg zur Gelassenheit. Und der entspannteste für alle. So wird Weihnachten wirklich stressfrei.

 

Anne-Marie Schiede
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