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Was das Fingerlängenverhältnis über uns aussagt

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Es hört sich zunächst nach Esoterik an, ist allerdings eine kleine wissenschaftliche Entdeckung: Das Verhältnis der Länge Ihres Zeige und Mittelfingers ist ein guter Prädiktor für das Talent, räumlich-mathematisch versiert zu sein. Doch nicht nur das: Auch die Vorhersage bestimmter Persönlichkeitseigenschaften und das Risiko an bestimmten Krankheiten zu erkranken, kann mit dem Fingerlängenverhältnis vorhergesagt werden.

Hormone bestimmen die Fingerlänge

Der Grund für die unterschiedlichen Fingerlängenverhältnisse sind die unterschiedlichen Konzentrationen von Hormonen, denen man bereits als Fötus ausgesetzt ist. Bestimmte Gene für das Wachstum der Extremitäten sind gleichzeitig für die Hormonproduktion zuständig. Viel Testosteron vor der Geburt sorgt dafür, dass der Ringfinger länger ist, als der Zeigefinger. Bei Männern ist das Verhältnis von Zeige- zu Ringfinger kleiner als das von Frauen. Diese haben häufig gleichlange Finger, oder der Zeigefinger ist größer.

Mathe- oder Sprachbegabt

Weiterhin hat man untersucht, wie verschiedene Fingerlängenverhältnisse- also vorgeburtliches Testosteron- bestimmte Fähigkeiten vorhersagen konnte und wurde fündig: Je kleiner der Wert des Verhältnis war, desto besser schnitten Probanden in Tests zu räumlichem Vorstellungsvermögen ab, besonders im Bereich der mentalen Rotation. Wer hingegen einen höheren Quotienten vorzuweisen hatte, war eher im sprachlichen Bereich von Vorteil. Auch das Erkennen von Emotionen anderer ist bei Menschen mit hohem Zeige-Ringfingerverhältnis (also größerem Zeigefinger) wesentlich besser ausgeprägt.

Persönlichkeit und Fingerlänge

Zudem wurden in weiteren Studien Zusammenhänge zwischen verschiedenen Charaktereigenschaften und der Neigung, bestimmte Krankheiten zu entwickeln, untersucht. So sind Personen mit einem größeren Ringfinger eher sportlicher, risikobereiter und aggressiver. Wer ein eher “feminineres” Fingerlängenverhältnis hatte, neigte stattdessen zu Depressionen.

Trotz allem, ist es natürlich auch vielen weiteren Faktoren geschuldet, wie sich Fähigkeiten und Persönlichkeitseigenschaften entwickeln. So können wir durch Training unsere vermeintliche Schwächen, wesentlich verbessern und auch unser Umfeld entscheidet darüber, wie wir uns verhalten.

 

 

Anne-Marie Schiede
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