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Warum Katzen uns gut tun – und Bürostress einfach weggeschnurrt wird

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Wer hätte gedacht, dass unsere Fellnasen kleine Therapie- und Wellnesstempel sind. Katzen sind nicht nur unglaublich sanft, zart und schmusig, sie können uns zudem auch mit ihrer Anwesenheit gesundheitliche Vorteile verschaffen! Natürlich können Katzenhaarallergiker diese wundervolle Stresstherapie weniger genießen. Doch für alle andren gilt: Katzen sind gut für unsere Gesundheit! Lesen sie hier, was die kleinen Heiler alles können:

Stress wird einfach weggeschnurrt

Die wohltuende Wirkung von Katzen ist mittlerweile wissenschaftlich erwiesen. Menschen, die mit einem Haustier zusammenleben, haben allgemein eine höhere Lebenserwartung. Zudem bleiben Kopfschmerzen und Schlafstörungen eher aus. Wenn es um die Bekämpfung von Stress geht, sind Katzen wahre Endorphin-Quellen: Das Spielen, Streicheln und Kuscheln sorgt für ein vermehrtes Ausstoßen körpereigener Endorphine, die sowohl Schmerz stillen, als auch ruhig und zufrieden stimmen.

Ganz besonderes Augenmerk liegt hier auf der einzigartigen Fähigkeit der Katzen zu schnurren. Das Schnurren von Katzen erfolgt in einer Frequenz, die es ihnen ermöglicht, nach Knochenbrüchen etwa, schneller zu genesen. Die medizinisch wirkungsvolle Schnurr-Frequenz liegt zwischen 27 und 44 Hertz.  Diese Vibrationen regen zunächst die Muskulatur an, welche daraufhin die Durchblutung und Heilung der Knochen fördern. Diesen Effekt machen sich Katzenbesitzer zu eigen: Menschen mit Arthrose könnten sich auch öfter mal den Stubentiger auf die betroffenen Stellen legen (Mit Leckerlis bestechen!) und sich friedlich beschnurren lassen. Zudem wirken sich verminderter Blutdruck und Herzrate auf das vegetative Nervensystem aus. Wir werden ruhiger, je mehr unsere Katze schnurrt. Unkomplizierter (wenn die Katze gerade wichtigerem Katzenbusiness nachgeht) ist da schon das von Österreichischen Ärzten entwickelte Katzen-Schnurrgerät .

Herzschutz Fellnase

In einer US amerikanischen Studie haben Wissenschaftler anhand von 4435 Teilnehmern in einem Zeitraum von 10 Jahren herausgefunden, dass das Risiko an Todesursache Nr.1, Herzkreislauferkrankungen oder einem Herzinfarkt zu sterben, für Katzenbesitzer deutlich geringer war. Selbst wer in der Vergangenheit eine Katze besessen hatte, konnte schon von den protektiven Vorteilen profitieren. Andere Einflussfaktoren wurden herausgerechnet, so dass der Schutz tatsächlich mit dem Zusammenleben mit Katzen zusammenhing , nicht etwa durch andere Faktoren wie Alter, Geschlecht, Blutdruck, Rauchen, Diabetes, Übergewicht usw.

Streicheln für den ruhigen Puls

Einen ruhigeren Puls, gleichmäßige Herzfrequenz und das Senken des Blutdrucks um zehn Prozent, all das kann schon ein 8 minütiges Streicheln der Katze bewirken. Besonders Menschen mit einem chronisch hohen Blutdruck profitieren mit einer noch stärkeren Wirkung.

Wärmkatze für den Bauch

Eine wärmende (und sich freiwillig) über den Bauch gelegte, schnurrende Katze kann alle Bauchschmerzen der Welt bekämpfen. Das zusätzliche Streicheln sorgt wieder dafür, dass unser körpereigenes Opiatsystem angeschmissen wird. Wir werden glücklicher und der Schmerz verschwindet.

Allergien? Multiple Sklerose? Nicht mit Katzen!

Menschen, die mit Katzen aufgewachsen sind, leiden signifikant seltener an Allergien. Außerdem erkranken Menschen, die in einem solchen Haushalt aufwachsen weniger häufig an Multipler Sklerose. Katzen stellen also einen Schutzfaktor vor diesesn Autoimmunerkrankungen dar.

Kuscheltherapie für die Seele

Katzen können durch ihre ruhige und liebenswerte Art für Kinder mit Lernschwierigkeiten und Sozialen Problemen unterstützend wirken. Auch Senioren und Demenzerkranke finden wieder neuen Lebensmut und Kraft durch den Umgang mit den Stubentigern. Eine Studie aus der Fachzeitschrift Frontiers of Psychology  hat herausgefunden, dass durch die Interaktion mit Tieren wie Katzen, Eigenschaften wie Zuverlässigkeit und Vertrauen gegenüber anderen Personen erhöht wird. Zudem werden Aggression reduziert und Empathie und Lernen verbessert. Außerdem können selbst Depressive von der Katzentherapie profitieren und Ängste, negative Gedanken und Anspannungen reduzieren. Die Katzen sind vorurteilsfrei und geben uns das Gefühl, wertvoll zu sein, so erleben wir Sicherheit und Geborgenheit.

Anne-Marie Schiede
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