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Neurogenese: Wie fördert man die Bildung neuer Nervenzellen?

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Neurogenese ist die Fähigkeit des Gehirns, neue Nervenzellen herzustellen. Allerdings scheint diese Fähigkeit nur Embryonen zu betreffen, wenn sich das Zentrale Nervensystem entwickelt. Dennoch hat man nach dem Ende des 20. Jahrhunderts erkannt, dass auch im erwachsenen Gehirn Neurogenese stattzufinden scheint, allerdings nur in bestimmten Teilen des Gehirns, wie zum Beispiel den Hippocampus, der an unserer Gedächtnisbildung beteiligt ist.

Selbst bis ins hohe Alter haben wir unreife Neurone, die sich scheinbar weiterentwickeln. Nur bei Alzheimer Patienten scheinen weniger davon da zu sein. Überhaupt scheint Neurogenese mit Demenz und Depressionen in Verbindung zu stehen. Alles, was Neurogenese fördert, wirkt auch gleichzeitig gegen Depressionen und Demenz. Bewegung, gesunde Ernährung, viele Omega 3 Fettsäuren, Soziale Kontakte und körperliche Nähe sowie geistige Beschäftigung  ein Leben lang, sorgen dafür, dass die Gehirnzellen sprießen. Auch das Lernen neuer Dinge, wie mit links schreiben oder tanzen, verändert unser Gehirn merklich. Selbst Fasten, Kalorienreduktion helfen den Nervenzellen auf die Sprünge.

Diese Ernährung fördert die Neurogenese

Kaffee goes for neurons

Neurogenese ist die Voraussetzung für ein gesundes Leben. Die im Kaffee und schwarzem Tee vorkommende Chorogensäure fördert die hippokampale Neurogenese. Dies wurde in Studien belegt.

Blaubeeren und Bitterschokolade —> more brain cells

Ein weiteres Goody für unser Gehirn sind Heidelbeeren. Diese sind so ultra, dass sie eventuelle Leistungseinbußen wieder ausgleichen können. In Tierstudien konnte sogar eine Verbesserung der Alzheimer Symptome verbessert werden. Heidelbeeren können unsere geistige Frische erhalten. Jeden Tag eine kleine Menge frische oder gefrorene Blaubeeren, oder Blaubeertee reichen aus, um eine Verbesserung der Gedächtnisleistung zu erreichen. Auch 30ml Blaubeersaft am Tag verbessert die Gehirnfunktionen. Flavonoide aus der Bitterschokolade sorgen zusätzlich für vermehrte Neurogenese.

Ausgewogene Ernährung fördert Neurogenese

Eine ausgewogene gesunde Ernährung mit vielen Ballaststoffen ist eine gute Basis für die Neubildung der Nervenzellen. Essen Sie gesunde Omega-3 und eher wenige Omega-6 und bloß keine Transfettsäuren. Also lieber mit echten frischen Lebensmittel kochen, statt Fertiggerichte und stark Frittiertes, oder allgemein industriell Verarbeitetes vermeiden.

Alkohol und Co. hemmen den Zellaufbau

Alkohol in großen Mengen, Stress und zu viel fettige Nahrung (besonders die falschen Fette) und Rauchen sind besonders schädlich für die Hirnzellen und hemmen die Neurogenese. Medikamente, die auch bei Depressionen eingesetzt werden(Antidepressiva), sorgen erstaunlicherweise für Neurogenese. Ein Hinweis darauf, dass Neurogenese essentiell für unsere geistige Gesundheit ist.

Bewegung und Lernen lassen neue Zellen sprießen

Regelmäßige Bewegung fördert die Bildung neuer Nervenzellen. Wer aktiv ist, sich viel bewegt, oder sogar regelmäßig Sport treibt, tut damit seinen Nervenzellen etwas Gutes und verringert laufend sein Risiko an Demenz oder Depressionen zu erkranken. In Tierexperimenten konnte das an Mäusen gezeigt werden: jene, die sich viel auf dem Laufband aufhielten, hatten einen viel höheren Zuwachs an neuen Neuronen, als jene Mäuse, welche sich kaum bewegten.

Wer viel kontinuierlich Neues lernt und sich dem Lesen widmet, kann sich auch über ein Wachstum seiner Nervenzellen freuen und so Krankheiten vorbeugen.

 

 

 

Anne-Marie Schiede
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