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Interessante psychologische Phänomene

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Psychologische Phänomene im Alltag

Es gibt einige alltägliche Phänomene in der Psychologie, die uns häufig begegnen. Einige sind wirklich erstaunlich, andere werden Sie vermutlich kennen:

Die 72-Stunden-Regel:

Alles, was Sie sich vornehmen, müssen Sie innerhalb von 72 Stunden beginnen, sonst sinkt die Chance, dies zu tun auf ein Minimum.

Das Catch-22-Phänomen:

Ein Problem, das seine eigene Lösung unmöglich macht. Dieses Problem wurde nach Joseph Hellers gleichnamigem Roman benannt. Ein fieses Beispiel ist eine von Windows aufgeploppte Aufforderung:” Falls die Tastatur nicht mehr reagiert, drücken Sie die Escape-Taste”. Oder auch, wenn das Mobile Internet verbraucht ist und man es nur wieder hin zu buchen kann, wenn man (über das Internet) die Seite des Anbieters besucht. Auch aktuell: “Wie soll man Erfahrungen für einen Job sammeln, wenn man ständig wegen mangelnder Erfahrung für diesen Job abgelehnt wird?” Es gibt wohl zahlreiche Beispiele aus dem Alltag.

Das Parkinsonsche Gesetz

Arbeit dehnt sich hiernach in dem Maß aus, wie Zeit für Ihre Erledigung zur Verfügung steht und nicht etwa, wie viel Zeit man dafür tatsächlich bräuchte. Wer sehr viel Zeit hat, etwas zu tun, weil die Person relativ unbeschäftigt ist und sich wenig vornimmt, dann erledigt sie eine Aufgabe an einem halben Tag (zum Beispiel: eine Wäsche waschen). Ein anderer, der total busy ist und einen getakteten Tag hat, erledigt die gleiche Aufgabe in wenigen Minuten. Haben wir für eine Aufgabe 20 Minuten eingeplant und plötzlich 40 Minuten zur Verfügung, nehmen wir diese Zeit auch in Anspruch. So ist es auch mit dem zur Verfügung stehenden Geld: Wer wenig hat, braucht auch wenig. Hat man plötzlich mehr, schöpft man auch hier aus den Vollen. Dieses Gesetz wurde von dem britischen Soziologen C. Northcote Parkinson beschrieben.

Das Warnock’s Dilemma

Man kennt es: Man postet einen Artikel im Blog oder Facebook und niemand antwortet, kommentiert oder gibt sonst eine Resonanz. Daraus wird geschlossen, dass der Beitrag einfach niemanden interessiert. Dem ist nicht so! Das Dilemma besagt, dass weil keiner auf den eigenen Text reagiert, dann interessiere es auch niemanden. Eine Fehleinschätzung, denn es interessiert die meisten durchaus- sie konsumieren jedoch ausschließlich stillschweigend die Informationen. Tatsächlich werden die wenigsten Texte kommentiert.

Das Sieben Phänomen

Wer sich eine bestimmte Anzahl von Gegenständen ansehen und dann merken muss, erreicht bei bis zu sieben Objekten eine Trefferquote von beinahe 100 Prozent. Anschließend sinkt sie rapide ab. Bereits George A. Miller prägte dieses Gesetz, als er beschrieb, dass ein Mensch gleichzeitig nur 7 plus minus 2 Informationseinheiten im Kurzzeitgedächtnis speichern kann.

Das Kleine-Welt-Phänomen

Havard Professor Stanley Milgram hat beschrieben, dass jeder Mensch jeden über sechs Ecken kennen würde. Dank Social Media sind es nach neuesten Studien sogar nur noch 2 Ecken.

Der Zeigarnik Effekt

Demnach können wir unerledigte Dinge besser erinnern, als erledigte, da diese in Form von Gedanken und Vorstellungen in unserem Kopf herumschwirren. Wer also viel multitask, schafft Vieles nur halb und bringt nichts wirklich zuende. So kann mit den Aufgaben nicht abgeschlossen werden, man grübelt viel über diese nach.

Anne-Marie Schiede
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