Bürotipps

Der Dark Mode oder Nachtmodus – sinnvoll?

0

Aus alt mach neu – Bürotipps wird zu NineToFive. Lies hier die Klassiker unseres alten Blogs im neuen Design. Klick dich durch unterhaltsame Artikel und informiere dich über die neuesten Facts rund um den Büroalltag. Alle Bürotipps Artikel →

Ständig schauen wir auf ein Display: Morgens beim Checken der Social Media Kanäle, am Schreibtisch beim Lesen der News, unterwegs beim Schreiben von WhatsApp-Nachrichten, auf der Arbeit und abends zum Netflix gucken. Kaum ein Moment vergeht, an dem wir unsere Augen nicht auf eine künstliche Lichtquelle richten. Schlafstörungen und ermüdete Augen sind die Folgen. Glücklicherweise gibt es den Dark- oder Nachtmodus für Handy und PC. Wie Sie diesen sinnvoll nutzen und was dieser wirklich taugt, erfahren Sie hier.

Akkulaufzeit verlängern für Smartphones und Tablets

Weiße Bildbereiche sorgen bei Smartphones mit OLED-Bildschirm für einen enorm hohen Stromverbrauch. Schauen wir ständig aufs Display, ist der Akku schnell alle. Der Nachtmodus sorgt für eine stark verlängerte Akkulaufzeit und ist so besonders geeignet, wenn wir unterwegs sind und keine Möglichkeit zum Laden haben.

“Sonnenuntergangslicht” sorgt für gesunden Schlaf

Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass der Nachtmodus das Blaulicht ausfiltert und im besten Fall mit Rotlichttönen substituiert. Blaulicht, welches auch über Laptop- oder Fernsehbildschirme auf unsere Augen trifft, beeinträchtigt die Qualität unseres Schlafes enorm. Dieses Licht, welches natürlicherweise von der Sonne auf uns niederstrahlt, wird über die Augen aufgenommen und sorgt dafür, dass die Melatoninproduktion unterdrückt wird. Wir bleiben wach. Rotes Licht hingegen fördert die Produktion des schlafanstoßenden Hormons. In der Natur signalisiert unseren Körper das Licht des Sonnenuntergangs also, dass es Zeit wird, zu schlafen. Diesen Effekt sollte man sich über den Nachtmodus zu eigen machen, besonders wenn man dazu neigt, abends viel vor Tablet oder Smartphone zu hängen.

Wie stelle ich den Nachtmodus ein?

Für Windows 7: Klicken Sie auf das Startmenü und dann auf “Alle Programme“, klicken Sie dann auf den Ordner “Zubehör“. In diesem Ordner gibt es den Unterordner “Erleichterte Bedienung“, diesen sollten Sie öffnen. Öffnen Sie nun das Programm “Bildschirmlupe“. Schneller geht’s mit dem Suchfeld des Startmenüs. Geben Sie hier “Bildschirmlupe” ein. Klicken Sie die Lupe an, um wieder die normale Größe des Bildschirms zu bekommen. Klicken Sie auf das Minussymbol, um den Desktop anzupassen. Das Zahnradsymbol öffnet die weiteren Optionen. Unter der Skala finden Sie den Punkt “Farbinversion aktivieren”. Klickt diese an und bestätigt mit “ok”. Durch diesen Modus werden die Farben getauscht. Allerdings ist dies kein echter Nachtmodus, wie es ihn für Windows 10 gibt.

Windows 10: Öffnen Sie die Windows Einstellungen (Windows-Taste + L.) Klicken Sie anschließend auf  “System” (links oben). Unter “Bildschirm” stellen Sie den Schalter “Nachtmodus” auf Ein, sobald, die Sonne bei Ihnen bereits untergegangen ist. Um die Farbtemperatur anzupassen , klicken Sie auf “Einstellungen für Nachtmodus” und regeln Sie die Farbtemperatur manuell. Die Zeiten für den Nachtmodus (Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang oder dann, wenn sie wach sind). Im Infofeld ist der Nachtmodus auch anzuwählen. Hier lässt er sich stoppen oder einschalten.

iPhone, iPad und iPod touch: Öffnen Sie das Kontrollzentrum, indem sie vom Bildschirmrand von unten nach oben streichen, oder von oben rechts nach unten (neuere Modelle). Aktivieren Sie hier das Night-shift Symbol, so dass Ihr Display nachts wärmere Farben zeigt.

 

Anne-Marie Schiede
Haben Sie Anregungen oder Fragen zum Artikel? Haben Sie etwas für Ihren eigenen Büroalltag mitnehmen können? Hinterlassen Sie mir gerne einen Kommentar.

    Der Bürostuhl – Warum sich eine Investition lohnt

    Nächster Artikel

    Das könnte dich auch interessieren

    10 lustige Tweets aus dem Büro

    Büros sind Klassenzimmern gar nicht mal so unähnlich. Manchmal glaube ich, dass der einzige Unterschied darin liegt, dass man bezahlt wird um im ...

    Kommentare

    Artikel kommentieren

    Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.