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Der Bürostuhl – Warum sich eine Investition lohnt

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Wenn man an einen Bürostuhl denkt, was assoziiert man dann damit? Einen langen harten Arbeitstag? Rückenschmerzen? Oder nervige Meetings, nach denen man froh ist, wenn man sich endlich die Beine vertreten kann? Das muss doch nicht sein.

Ich bin bei weitem kein Fan von überschwänglichem Luxus. Trotzdem finde ich, dass man in manche Dinge schon investieren sollte. Vor allem, wenn man sie mehrere Stunden am Tag ausgiebig nutzt.
Im Büro einen billigen Bürostuhl zu haben ist so als würde Van Gogh mit einer Klobürste malen – funktioniert zwar halbwegs, aber (und da sind wir uns hoffentlich einig) es ist noch Luft nach oben.

Ein Bürostuhl hat 3 Anforderungen zu erfüllen

Wer mit der Idee spielt in einen Bürostuhl zu investieren, der sollte folgende Dinge im Hinterkopf behalten.
Aber kurz vorher als Entwarnung: Ich werde jetzt nicht anfangen Features aufzuzählen, die ein Bürostuhl besitzen muss um als “hochwertig” zu gelten. Wenn ihr mehr über Dinge wie Lordosenstützen, rotatorische Sitze und Synchronmechanik wissen wollt, klickt diesen Artikel an.

Denn bevor man sich von den unterschiedlichen Features verlocken oder abschrecken lässt, gilt es sich drei Dinge klar zu machen. Ein Bürostuhl ist ein Investment in eure Gesundheit, sowohl körperlich als auch psychisch, ein Investment in euren Arbeitskomfort und schlussendlich ein Investment in eure allgemeine Arbeitseffizienz.

Ein guter Bürostuhl fördert und schützt eure Gesundheit

Und mal Hand auf’s Herz, das sollte eigentlich schon Grund genug sein.
In der Regel gilt die Arbeit im Büro nicht als gefährlicher Job. Das große Missverständnis dabei ist, dass auch ein Office Job gesundheitliche Risiken bergen kann, sowohl körperliche als auch psychische.

Wir haben uns nicht durch Jahrmillionen der Evolution gequält, bis unsere Wirbelsäule uns endlich den aufrechten Gang ermöglicht hat, nur damit wir sie uns jetzt an schlechten Stühlen, Betten, Sofas etc. wieder krummsitzen und -liegen.

Ein guter Bürostuhl beugt im besten Fall alle Rücken- und Nackenprobleme vor, die ein schlechter Bürostuhl, gepaart mit einer schlechten Haltung, unterstützt. Namentlich: Nackenverspannungen und Rückenschmerzen, Bandscheibenbeschwerden, Durchblutungsstörungen, Kopfschmerzen, steife Glieder, etc.
Denn Rückenschmerzen auf der Arbeit sind ein Teufelskreis. Rückenschmerzen führen zu Unwohlsein, und Unwohlsein im Zusammenspiel mit Arbeitsstress kann auf Dauer zu einer Vielzahl von psychischen Problemen führen.

Natürlich schützt ein guter Bürostuhl allein nicht automatisch vor einem Burnout oder Arbeitsunlust. Aber wenn es um unsere Gesundheit geht, sollte jede Option genutzt werden, um uns die Alltäglichkeit erträglicher zu machen.

Der Mix zwischen Kinosessel und Stuhl im Klassenzimmer

Wenn es um den Komfort eines Stuhls geht, sind Kinosessel natürlich das Nonplusultra. Weich, bequem und perfekt um stundenlang darin zu versinken. Das direkte Gegenteil dürften wohl die harten Holzstühle sein, auf denen wir uns in der Schule die Hintern platt gesessen haben. Ein Bürostuhl sollte die perfekte Mitte daraus sein.

Komfort ist dabei selbstverständlich extrem wichtig. Zu viel Komfort, wie zum Beispiel bei einem Kinosessel, ist aber auch kontraproduktiv. Man neigt dazu sich krumm hinzusetzen, man wird leichter müde und “versackt” in seinem Stuhl.
Ein Schulstuhl hingegen ist dazu gedacht die Aufmerksamkeit der Schüler zu fördern. Aber das mit relativ kruden Mitteln: Keine Armlehnen, keine Einstellungsmöglichkeiten, lediglich ein Holzsitz.

Ein guter Bürostuhl sollte ein Mix aus beidem sein. Er sollte auf natürliche Art und Weise eine gesunde Haltung fördern und dabei mit dem Maß an Komfort ausgestattet sein, der das Sitzen bequem macht, aber gleichzeitig die Aufmerksamkeit auf die Arbeit lenkt.

Aus Ergonomie und Komfort folgt Effizenz

Gesteigerte Effizienz ist das natürliche Produkt aus gesundem Komfort. Wer tagein tagaus unter Schmerzen leidet, wird kaum noch Hundertprozent bei der Arbeit geben können. Wer hingegen keine Probleme hat, kann seinen Fokus vollends auf die Arbeit lenken. Sich selbst (oder seinen Angestellten) gut zu tun ist eine Investition die sich auszahlt.

Effizienter zu sein, hat zusätzlich noch psychologische Vorteile. Wer effizienter ist, der ist in der Regel auf erfolgreicher. Kleine und große Erfolgserlebnisse sind grundlegende Steine in unserer Zufriedenheit. Gesteigerte Zufriedenheit verbessert nicht nur das allgemeine Lebensgefühl, sondern beeinflusst alles was wir tun, ob bei der Arbeit oder im Privatleben.

Sonderfall: Der Chefsessel

Als ich vorhin von drei grundlegenden Dingen sprach (nun ja, schrieb) habe ich den sogenannten “Chefsessel”absichtlich nicht mitgerechnet. Denn bei diesem kleinen Sonderfall gibt es noch eine vierte Eigenschaft – man investiert in Autorität.

Ein Chefsessel soll natürlich auch Komfort und Ergonomie bieten, aber sind wir mal ehrlich, er soll auch Eindruck schinden.

Dabei geht es nicht darum sich über seine Mitarbeiter zu stellen. Ein Geschäftsführer muss sein Unternehmen repräsentieren. Ob bei Meetings, Bewerbungsgesprächen oder im alltäglichen Büroalltag – anhand des Chefsessels, weiß man wen man vor sich hat, noch bevor überhaupt ein Wort gewechselt wurde.

Bürostuhl? Warum kein Standing Desk?

Wie bei allem, kann man auch hier Advocatus Diaboli spielen. Eine Frage auf die ich öfters mal bei meiner Recherche gestoßen bin ist: Warum sollte man überhaupt in Bürostühle investieren, wenn man sich auch Standing Desks holen kann, die noch gesünder sein sollen?

Die plumpe Antwort ist: Weil die meisten Leute kein Bock haben sich acht Stunden täglich die Beine in den Bauch zu stehen.
Wir sind Menschen und wir mögen Bequemlichkeit und Komfort. Standing Desks lösen schließlich keine Stühle ab, sondern bieten nur ein sehr temporäres Mittel mal die Beine zu strecken und andere Muskelpartien zu benutzen. In dem Maße ist das sehr gesund und Standing Desks sind sicher ein Büroupgrade über das man nachdenken kann, aber wenn man dafür Bürostühle außer acht lässt, hat man am falschen Ende gespart.

Es lohnt sich zu investieren

Gesundheit, Komfort und Effizienz. Das sollte das Mantra beim Kauf eines hochwertigen Bürostuhls sein. Ein billiger Stuhl wird nicht nur schnell ungemütlich, sondern entwickelt sich auch zu einem vermeidbaren Gesundheitsrisiko.

Wenn ihr am grübeln wart, ob es sich lohnt mehr in einen Stuhl zu investieren, dann habe ich jetzt hoffentlich diese Zweifel zerstreut. Falls dem so ist, klickt hier um alles über die Features zu lernen, die beim Kauf eines Bürostuhls beachtet werden müssen.

Wenn ihr jetzt auf der Suche nach einem Bürostuhl seid, schaut doch mal in unserem Shop vorbei! Bei weiteren Fragen oder Anmerkungen, könnt ihr uns gerne einen Kommentar dalassen.

Leon Ludwig
Tastentipper, Wortjongleur und allgemein Lebenskünstler.

Worauf ihr beim Bürostuhl-Kauf achten solltet

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